Welches Naturell passt zu wem ?

 

In dem Naturellkreis werden den einzelnen Naturellen unterschiedliche Farben zugeordnet. Die drei Grundfarben sind hierbei die Ausgangsbasis.

Rot Grundfarbe, steht für das Bewegungs-Naturell

Blau Grundfarbe, steht für das Ruh- und Ernährungs-Naturell

Gelb Grundfarbe, steht für das Empfindungs-Naturell

Weiß steht für das harmonische Naturell. Weiß ist eine Mischung von Lichtfarben, die entsteht, wenn sich alle Farbfrequenzen überlagern. Durch die Addition aller sichtbaren Spektralfarben – also den sieben Regenbogenfarben Rot, Orange, Gelb, Grün, Hell-Blau, Indigo und Violett- erhält man Weiß. Im Lichtspektrum sind dann alle Frequenzen des sichtbaren Lichts vertreten. Fällt weißes Licht durch ein Prima, so sieht man im Lichtspektrum wieder die einzelnen Farben. Weiß erhält man daher bei der sog. additiven Farbmischung. Daher ist dem harmonischen Naturell auch die Farbe Weiß zugeordnet, da es alle anderen Farben (Organsystemgruppierungen) in sich vereint und reflektiert.

Schwarz steht für das disharmonische Naturell. Bei Schwarz wird alles Licht eines beliebigen Spektrums absorbiert. Es ist ein Nicht-Aussenden von jeglicher Lichtfrequenz. Je größer die Absorption umso mehr dunkler wird es und desto geringer ist das Reflexionsvermögen. Reflexion aber notwendig für den Prozess der Selbsterkenntnis.

„Selbsterkenntnis ist die Erkenntnis einer Person über das eigene Selbst. Selbsterkenntnis ist eng verwandt mit Selbstreflexion, dem Nachdenken über sich selbst, und der Selbstkritik, dem kritischen Hinterfragen und Beurteilen des eigenen Denkens, der eigenen Standpunkte und Handlungen.“ (Quelle Wikipedia)

Disharmonische Naturelle neigen zu Kritiksucht, Opposition, Nörgelei und Intrigen. Ihr Denken, Wirken und Handeln ist darauf ausgerichtet in ihrer Umgebung Unruhe, Unsicherheit, Ärger und Verdruss zu verbreiten und nicht auf Selbstreflexion. So wie das vollendete Schwarz keine Lichtfarbe reflektiert, so reflektiert das idealtypische disharmonische Naturell keine seiner herabziehenden, zerstörenden Impulse, die aus einer uneinheitlich arbeitenden Organsystemgruppierung unter Begleitung von starker Elektrizität stammen.

Orange steht für das Empfindungs-Bewegungs-Naturell

Violett steht für das Bewegungs-Ernährungs-Naturell 134

Grün steht für das Empfindungs-Ernährungs-Naturell

Grau Das absolut neutrale Grau ist weder schwarz noch weiß. Grau entsteht, wenn die Anteile der jeweiligen Grundfarben im gleichen Verhältnis vermischt werden und die Helligkeit weder maximal (Weiß) noch minimal (Schwarz) ist. Alles ist ineinander verschwommen, es ist absolut kein Farbreiz auszumachen, nichts lenkt ab, nichts zeigt etwas, was Zuordnung möglich macht. Es ist das absolut Neutrale, was sich im Zentrum des Naturellkreises befindet. Diese Naturelle werden in der Lektion 7 „Physiognomische Merkmale für Gleichgültigkeit und Interesselosigkeit und deren positive Beeinflussung“ erläutert.

Dominanzen

Die sekundären Naturelle haben selten die beiden sie prägenden Organsysteme im selben Verhältnis. Meistens überwiegt eine der Anlagen.

Bei den sekundären Naturellen kann die Mehr-Betonung der einer der beiden Organ-Systeme durch die Bezeichnung ausgedrückt werden, indem die stärkere Anlage zuerst genannt wird. Insofern ist es nicht egal, ob von einem Bewegungs-Empfindungs-Naturell oder von einem Empfindungs-Bewegungs-Naturell gesprochen wird.

Deutlicher kann dies jedoch durch die Farbbeschreibung ausgedrückt werden. Sind bei einem Bewegungs-Empfindungs-Naturell die Anteile aus der Bewegungs-Anlage stärker ausgeprägt, so kann von einem Rot-Orange gesprochen werden. Dominiert mehr die Empfindungs-Anlage wird das durch die Bezeichnung Gelb-Orange verdeutlicht. Die Farbgebung erleichtert die exaktere Zuordnung der Naturelle. Sowie orange mehr zu Rot oder gelb neigen kann, so ist kann violett mehr durch rot oder blau getönt sein. Grün kann mehr Gelbanteile oder mehr Blauanteile aufweisen.

Tönungen

Die Naturelle des äußeren Naturell-Kreises haben klar erkennbare Farben. Der Konstitutions-Typ ist deutlich zu erkennen, auch wenn die eindeutige Zuordnung durchaus von der Erfahrung des Beurteilenden abhängig ist. Eine Geneigtheit zur Harmonie oder Disharmonie zeigt das Aussehen.

Es gibt auch Naturelle, bei denen die Farben (Organ-Systeme) nicht so deutlich hervortreten. Sie sind mehr verwaschen, grau in grau, heben sich nicht so deutlich hervor und haben auch nicht die Leistungsfähigkeit in den Organsysteme wie der äußere Naturellkreis. Diese Naturelle sind dem inneren Farbkreis zugeordnet und werden in der nächsten Lektion behandelt.

Tendiert ein Naturell in dieser Richtungen (zu harmonischem oder disharmonischen Verhalten, oder in Richtung innerer Naturellkreis) ist die Farbe hierdurch getönt.

Mit Weiß wenn eine Neigungsrichtung mehr in Richtung Harmonie gegeben ist. Das hellt die Farbe auf. Hellblau bspw. bezeichnet ein Ernährungs-Naturell mit Harmonie.

Mit Schwarz bei mehr erkennbarer disharmonischer Verhaltensweise und die Farbe wird dunkler. Dunkel-Rot-Orange beschreibt das Bewegungs-Empfindungs-Naturell mit stärkerer Bewegungs-Anlage und Disharmonie. 135

Mit Grau wenn eine Neigungsrichtung zum inneren Naturellkreis vorhanden ist. In Gelb-Grau liegt ein Empfindungs-Naturell mit tertiären Einflüssen. Bei Grau-Gelb überwiegt zwar das tertiäre Element, aber die Richtung zum Empfindungs-Naturell ist noch sichtbar.

Damit sind die Naturelle in relativ exakte Bereiche zuordenbar. Die Farbe mit Dominanzen und Tönungen drückt präzise aus.

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